Äußerliche Behandlung der Rosazea

Die Behandlung der Rosazea ist oft sehr langwierig. Daher ist es wichtig, dass Sie viel Geduld aufbringen und die Maßnahmen der Therapie genau befolgen. Je nach Ausprägung und Schweregrad stehen dem Arzt Medikamente zur äußerlichen Anwendung direkt auf den betroffenen Hautstellen (lokal) oder eine innerliche (systemische) Therapie zum Schlucken zur Verfügung.

 

Lokale Therapie: Antibiotische Wirkstoffe töten Bakterien ab oder verhindern deren Vermehrung und unterdrücken somit entzündliche Prozesse. Rötungen und die erweiterterten oberflächlichen Blutgefäße (Teleangiektasien) werden durch sie nicht beeinflusst. In der Therapie der Rosazea kommen besonders Erythromycin und Metronidazol (antibiotische Wirkstoffe) zum Einsatz, die als Creme oder Salbe direkt auf die betroffenen Stellen aufgetragen werden.

 

Vitamin-A-Säure hat sich in bestimmten Fällen als wirksam gegen Papeln, Pusteln, Erytheme (fleckenartige Rötungen) und Teleangiektasien erwiesen. Da die Säure die Haut aber stark reizt, muss der Einsatz sorgfältig von einem Arzt abgewogen werden.

 

Eine weitere Säure, das sogenannte Isotretinoin, kann Papeln und Pusteln reduzieren. Die Hautreizungen sind geringer als bei der Vitamin-A-Säure.

 

Azelainsäure wirkt ebenfalls entzündungshemmend und kann Pusteln, Papeln und Erytheme mindern. Teleangiektasien werden nicht beeinflußt.

 

Sonnenschutzmittel sind generell bei einer Rosazea zu empfehlen, da Sonnenlicht die Erkrankung oft verschlechtert. Es werden Produkte mit einem Schutz gegen UVA und UVB-Strahlen empfohlen.

 

Innerliche Behandlung der Rosazea

Antibiotika wie Tetracyclin oder Minocyclin haben sich als wirksam erwiesen.  Beim Absetzen der Behandlung kann die Rosazea allerdings wiederkehren.

Isotretionin in Kapselform wird nur bei den schwersten Rosazeaerkrankungen eingesetzt. Hierzu ist eine ausführliche Beratung und strenge Kontrolle durch den Arzt erforderlich. Es darf auf keinen Fall in der Schwangerschaft eingenommen werden.

 
 
 
 

Abilaine Pflegeserie

Informationen zu unterstützender Hautpflege bei Rosazea finden Sie hier.