Wie sieht das Erscheinungsbild der Rosazea aus?

Von dieser Erkrankung sind vor allem die Hautpartien der Stirn, Nase, Wangen und des Kinns betroffen. Zunächst neigen die Patienten an den genannten Stellen zu Rötungen, die durch Erweiterungen der Blutgefäße hervorgerufen werden und nach einer Weile wieder abklingen. Allmählich bilden sich dann fleckenartige Rötungen, sogenannte Erytheme, die auf Dauer bestehen bleiben. Außerdem erweitern sich die oberflächlichen Blutgefäße und werden sichtbar (Teleangiektasien). Die Haut kann geschwollen sein und sich warm anfühlen. Auf den Rötungen können sich phasenweise Knötchen und Pusteln bilden. Bei einigen Patienten – fast ausschließlich Männern – kann es durch die Entzündung zu einer Vermehrung des Bindegewebes kommen und sich eine sogenannte Knollennase (Rhinophym) bilden.

Häufig kommt es bei einer Rosacea auch zu Entzündungen der Augenlidränder, der Bindehaut oder der Hornhaut.

 
 
 
 

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