Was sind die Ursachen für eine Rosazea?

Bis heute ist nicht genau bekannt, wie eine Rosazea entsteht. Die Diagnose der Rosazea stützt sich in erster Linie auf das typische Erscheinungsbild und die Lokalisation der Hautveränderungen in der mittleren Gesichtspartie. Die Rosazea beginnt meist im dritten bis vierten Lebensjahrzehnt, wobei Frauen etwas häufiger betroffen sind als Männer.

 

Da die eigentliche Ursache der Rosazea nicht bekannt ist, wird immer wieder nach Auslösern für diese Hautkrankheit gesucht. Als auslösende Faktoren werden Magen- und Darmerkrankungen, Verdauungsstörungen, eine Besiedlung mit Helicobacter pylori, eine Keimbesiedlung der Haut und eine übermäßige Produktion von Talg (Seborrhö) diskutiert. Für keinen dieser Faktoren konnte jedoch ein eindeutiger Zusammenhang mit dem Auftreten der Rosazea nachgewiesen werden.

 

Relativ sicher ist hingegen, dass bei der Entstehung der Rosazea eine funktionell gestörte Regulation der Blutgefäßversorgung der Gesichtshaut eine Rolle spielt. Diese ist dafür verantwortlich, dass Rosazea-Patienten auf verschiedene Reize mit einer ausgeprägten Gesichtsrötung reagieren. Solche Reize sind z.B. Stress, Hitze, Kälte,, scharfes Essen und alkoholische sowie heiße Getränke. Außerdem scheint eine gewisse Veranlagung für Rosazea vererbbar zu sein.

 

Die Rosazea ist nicht ansteckend. Sie kann weder durch Körperkontakt noch Körperflüssigkeiten übertragen werden.

 

Wenn Sie ungewöhnliche Rötungen in Ihrem Gesicht bemerken, sollten Sie einen Hautarzt aufsuchen. Diagnostiziert Ihr Arzt eine Rosazea bei Ihnen, wird er entscheiden, welche Behandlung für Sie angezeigt ist. Er wird Sie auch über Maßnahmen informieren, wie Sie aktiv mithelfen können, ein Fortschreiten der Krankheit zu vermeiden.

 
 
 
 

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