Schuppenflechte (Psoriasis)

Die meisten kennen Schuppenflechte (med. Psoriasis) als eine sehr auffällige Hauterscheinung. Gerade im Haarbereich findet man auch leichtere Erscheinungen, die Ursachen von Schuppen sein können.

Psoriasis ist eine nicht ansteckende Hautkrankheit. Sie erscheint am häufigsten als entzündete und geschwollene Hautläsionen, die mit einer weißen Hautschicht bedeckt sind.

Die Ursachen sind nicht bekannt, aber es wird im Allgemeinen davon ausgegangen, dass eine genetische Komponente der Auslöser ist. Etwa ein Drittel der Erkrankten hat einen ähnlichen Fall in der Familie.

Neben der Prädisposition (Veranlagung) spielt oft auch ein auslösender Faktor eine wichtige Rolle,  z.B. andere Erkrankungen oder die Einnahme bestimmter Medikamente.

 

Die Haut reagiert mit einer Überproduktion an Hautzellen, dem sogenannten Psoriasis-Zyklus. Hautzellen sind normalerweise auf zwei Arten "programmiert":

  1. Normales Wachstum oder Wundheilung: im Normalfall dauert das Wachstum der Zellen etwa einen Monat.

  2. Bei einer Psoriasis verhält sich die Haut wie bei der Wundheilung. Hautzellen wachsen an die Hautoberfläche innerhalb von 2-7 Tagen, die Zellen häufen sich an, die Blutzufuhr ist gesteigert, und die Haut wird von einem Schorf toter Zellen bedeckt.
 
 
 
 

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