Vitiligo - eine häufige Erkrankung

Die Vitiligo ist eine häufige Hauterkrankung. Man schätzt, dass in Deutschland rund eine Million Menschen von ihr betroffen sind. Bei den Betroffenen bilden sich weiße, scharf begrenzte Flecken auf der Haut. Daher wird diese Erkrankung auch Weißfleckenkrankheit genannt.

 

Die Vitiligo kann in jedem Alter ausbrechen. Eine Häufung des Ausbruchs findet man aber zwischen dem 10. und 30. Lebensjahr.

 

Bei der Vitiligo handelt es sich um eine Störung der pigmentbildenden Zellen (Melanozyten). Die Melanozyten produzieren den Farbstoff Melanin, welcher der Haut die natürliche Färbung verleiht und sie vor schädlicher Sonneneinstrahlung schützt. In den weißen Flecken sind die Melanozyten massiv beeinträchtigt oder fast vollständig zerstört. Die Melanozyten bilden daher auch keinen Farbstoff mehr. Als Folge erscheint die Haut weiß.


Wichtig: Vitiligo ist nicht ansteckend.


Ausprägungen

Die Erkrankung ist in Verlauf und Ausprägung bei den Betroffenen sehr unterschiedlich. Unterschieden werden 2 Hauptformen:

 

  1. Die generalisierte Vitiligo: Sie ist die häufigere Form. Normalerweise treten hier die Flecken symmetrisch auf und betreffen ganz unterschiedliche Körperregionen. Besonders betroffen sind Regionen mit starker mechanischer Beanspruchung wie Knie, Ellenbogen, Finger, Knöchel, Augenlider, Mundwinkel und Achseln. Die Flecken können sich über einen Zeitraum von 10 bis 20 Jahren ausbreiten. Dann wird häufig ein Stillstand beobachtet.

  2. Die lokalisierte Vitiligo: Sie ist nicht symmetrisch und betrifft nur ein oder wenige Körperareale. Die Flecken bilden sich innerhalb kurzer Zeit und dehnen sich nicht weiter aus.
 
 
 
 

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