Was sind die Wechseljahre?

Als Wechseljahre oder Klimakterium bezeichnet man die Lebensphase einer Frau zwischen dem 45. und 65. Lebensjahr. In diesem Altersabschnitt endet die Fruchtbarkeit einer Frau und das Zusammenspiel der Hormone im Körper ändert sich. Da unsere Hormone viele körperliche Vorgänge steuern, dauert es eine Weile bis sich der Organismus an diese Veränderung gewöhnt und angepasst hat.

Was sind die Wechseljahre?

Als Wechseljahre oder Klimakterium bezeichnet man die Lebensphase einer Frau zwischen dem 45. und 65. Lebensjahr. In diesem Altersabschnitt endet die Fruchtbarkeit einer Frau und das Zusammenspiel der Hormone im Körper ändert sich. Da unsere Hormone viele körperliche Vorgänge steuern, dauert es eine Weile bis sich der Organismus an diese Veränderung gewöhnt und angepasst hat.

Diese besondere Zeit der Veränderung empfindet jede Frau individuell unterschiedlich. An machen geht sie recht spurlos vorbei, die meisten jedoch empfinden sie als emotionale und körperliche Achterbahnfahrt. Viele Frauen nutzen deswegen die Phase um ihr Leben nochmal komplett umzukrempeln – sowohl privat als auch beruflich. Oft ist die Kindererziehung abgeschlossen, was beispielsweise zu einer Neuorientierung im Beruf führt und auch die Partnerschaft vor neue Herausforderungen stellt.

Viele Frauen berichten nach den Wechseljahren besonders positiv darüber, dass nach der Menopause Verhütung und Menstruationsbeschwerden kein Thema mehr sind. Letzteres kann die Lebensqualität von Frauen mit zuvor starken Beschwerden erheblich verbessern. Auch eine Migräne kann sich nach den Wechseljahren verbessern oder sogar verschwinden. Bis es jedoch so weit ist, durchlebt eine Frau viele körperliche und emotionale Veränderungen.

Sinkt der Öströgenspiegel einer Frau über längere Zeit, so nimmt die Durchblutung der Vaginalhaut ab und ihr Aufbau ändert sich. Sie wird dünner, trockener (vaginale Atrophie) und verliert an Spannung und Elastizität. Aufgrund der geringeren Durchblutung der Scheide wird weniger Scheidenflüssigkeit gebildet und ihr Schutzmechanismus geht verloren.

Durch die zunehmende Trockenheit kann es zu Einrissen in der empfindlichen Vaginalhaut kommen und krankheitserregende Keime können eindringen. Entzündungen und Schmerzen sind häufig die Folge.

Die Wechseljahre: eine hormonelle Umstellung

Mit dem Ende der Fruchtbarkeit stoppt auch der hormonelle Zyklus, der Jahrzehnte lang den Biorhythmus und das Lebensgefühl der Frau maßgeblich mitbestimmt hat. Solange eine Frau fruchtbar ist, reifen in den Eierstöcken kontinuierlich Eizellen heran, die befruchtungsfähig sind. Das Heranreifen und die Möglichkeit, schwanger zu werden, wird durch die Geschlechtshormone Östrogen und Progesteron (Gelbkörperhormon) gesteuert. Diese werden im Gelbkörper (Corpus luteum) gebildet. Der Gelbkörper entsteht im Eierstock nach dem Eisprung aus dem geplatzten Eibläschen (Follikel). Das Progesteron sorgt für den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut und die Einnistung der Eizelle. Bleibt die Befruchtung der Eizelle aus, bildet sich der Gelbkörper zurück und die Menstruation setzt ein.

Mit Beginn der Wechseljahre sinkt der Progesteronspiegel im Blut, nach einigen Jahren wird auch weniger Östrogen gebildet. Am Anfang der Wechseljahre führt der Mangel an Progesteron noch nicht zum völligen Wegfall der Menstruation. Typisch sind in dieser Zeit unregelmäßige Zyklen und verstärkte oder schwächere Blutungen.

Auch die Eierstöcke stellen im Laufe der Wechseljahre ihre Funktion immer mehr ein. Erst, wenn als Folge dieses Prozesses auch die Östrogenproduktion ausfällt, bleibt die Regelblutung aus. Die letzte Regelblutung, die eine Frau bekommt wird als Menopause bezeichnet. Wenn mindestens ein Jahr lang keine spontane Regelblutung mehr eintritt, ist die fruchtbare Lebensphase einer Frau normalerweise endgültig abgeschlossen. Während dieser Umstellungsphase treten bei rund 60 bis 70 Prozent der Frauen unangenehme Beschwerden unterschiedlicher Stärke auf. Bei 30 Prozent sind sie so schwer, dass sie ihr Wohlbefinden stark beeinträchtigen oder sogar behandelt werden müssen.

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Die verschiedenen Phasen der Wechseljahre

Die Wechseljahre und ihre Folgen sind nichts, was plötzlich auftritt. Sie gehorchen körperlichen Abläufen, die in Prämenopause, Perimenopause mit Menopause und Postmenopause unterteilt werden. In dieser Zeit verändert sich der Hormonhaushalt, bis er wieder ein stabiles Niveau erreicht hat. Dies dauert im Durchschnitt zwischen 5 und 10 Jahren.

In der Prämenopause (prä = vor) nimmt die Produktion von Progesteron bis zur Menopause langsam ab. Während der Prämenopause treten immer noch Blutungen auf. Diese werden zunehmend unregelmäßiger, weil nur noch selten ein Eisprung stattfindet. Die Prämenopause liegt meistens zwischen dem 45. und 50. Lebensjahr. Erbliche und körperliche Faktoren wie Ernährung, Größe, Gewicht und Fettverteilung sowie psychische Belastungen und soziale Aspekte beeinflussen den Beginn der Wechseljahre.

Die meisten Frauen bekommen im Alter zwischen 49 und 55 Jahren ihre letzte Regelblutung – die Menopause. Der Name Menopause ist natürlich etwas irreführend, da es sich ja nicht wirklich um eine Pause, sondern um das Ende der Regelblutung handelt. Auch in dieser Phase können äußerliche Faktoren den Zeitpunkt beeinflussen: Manche Frauen haben noch mit 55 Jahren regelmäßige Monatsblutungen, bei einigen kommt es schon mit Mitte 40 zu Regelschwankungen bis hin zum Ausbleiben der Menstruation.

Ob es wirklich die letzte Blutung war, lässt sich rückblickend erst sagen, wenn mindestens ein Jahr lang keine Regelblutung mehr aufgetreten ist. Falls trotz des Eintretens der Menopause nach mehr als einem Jahr noch einmal Blutungen auftreten, sollte immer ein Arzt zu Rate gezogen werden. In den meisten Fällen kann er die Frau beruhigen und diese postmenopausale Nachblutungen waren bloß die Folge hormoneller Nachschwankungen.

Mit „Perimenopause“ (peri = herum) wird die Zeit um die Menopause herum bezeichnet. Sie beginnt ein bis zwei Jahre vor der Menopause mit dem allmählichen Rückgang der Hormonproduktion in den Eierstöcken und endet ein Jahr nach der Menopause. Sie kann sich also mit der Prämenopause überschneiden. Der beginnende Östrogenmangel in der Perimenopause kann Erkrankungen wie Osteoporose (Knochenschwund) begünstigen , die in der Postmenopause auftreten.

Die Postmenopause (post = nach) setzt nach der Perimenopause, also ein Jahr nach der letzten Periode ein und kann bis zum 65. Lebensjahr dauern. In der Postmenopause werden nur noch geringe Östrogenmengen gebildet. Die Produktion des Progesterons (Gelbkörperhormon) setzt ganz aus, da nach der Menopause kein Eisprung mehr stattfindet und infolgedessen kein Gelbkörper mehr im Eierstock entsteht.

Die nachlassenden Hormonproduktionen von Östrogen und Progesteron sind damit die maßgeblichen Vorgänge in den Wechseljahren. Beim Absinken der Hormonspiegel während der Wechseljahre vermindern sich auch deren positive Effekte auf den Körper. Daher kommt es bei vielen Frauen zu den folgenden Beschwerden:

Wechseljahre:
Diese Beschwerden können auftreten:

  • Hitzewallungen
  • Schweißausbrüche
  • Herzrasen
  • Schlafstörungen (auch als Folge von nächtlichen Schweißausbrüchen und Hitzewallungen)
  • Unregelmäßige Blutungen
  • Stimmungsschwankungen/depressive Verstimmung
  • Konzentrations- und Gedächtnisstörungen
  • Scheidentrockenheit

Was kann man tun…

…bei Scheidentrockenheit?

Durch den sinkenden Östrogenspiegel wird die Haut der Scheide dünner, trockener, schlechter durchblutet und zunehmend empfindlich. Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, Juckreiz und eine erhöhte Anfälligkeit für Mikroverletzungen und Infektionen (z. B. Pilzerkrankungen oder Harnwegsinfekte) sind die Folge.

3 von 10 Frauen leiden in der Perimenopause unter einer trockenen Scheide. Hilfe können hormonfreie Produkte auf Gelbasis (z. B. Gynomunal Vaginalgel) bieten. Sie spenden intensive Feuchtigkeit und lindern schnell die unangenehmen Symptome.

 

…zur Unterstützung des Wohlbefindens?

Hautpflege:
Um sich auch in den Wechseljahren in seiner Haut wohl zu fühlen, bedarf es einer besonderen Pflege. Die Haut wird durch den normalen Alterungsprozess und den Östrogenmangel trockener, dünner und empfindlicher, die Durchblutung geht zurück. Der Kollagengehalt nimmt ab, die Haut verliert nach und nach an Spannkraft. Es empfiehlt sich eine Reinigung mit milden Waschlotionen, Reinigungsmilch oder unparfümierter Seife. Zur Pflege kann eine Tagescreme, Kühlcreme oder Lotion angewendet werden, die der Haut ihre schützende Fettschicht zurück geben kann. Für dünne und empfindliche Haut um die Augen ist eine spezielle Pflege nötig. Antifaltencremes können hier sowie im restlichen Gesicht, an Hals und Dekolleté oberflächliche Fältchen mildern. Nach dem Duschen oder Baden sollte die Haut komplett mit Feuchtigkeitslotion eingecremt werden.

Bewegung:
Sport in jeglicher Form sollte unbedingt auf die Liste gehören, denn er stärkt nicht nur das allgemeine Wohlbefinden, sondern schützt auch vor Krankheiten, beispielsweise am Herz-Kreislaufsystem und kann dem Fortschreiten der Osteoporose entgegenwirken.

Ernährung:
Eine vollwertige Ernährung mit viel Gemüse und Obst, wenig Fett und Zucker ist in den Wechseljahren wichtiger denn je. Denn mit der nachlassenden Produktion an Östrogenen sinkt deren positiver Einfluss auf das Herz-Kreislaufsystem und das Risiko an Übergewicht, Arteriosklerose und Osteoporose zu erkranken steigt. Zur Unterstützung des allgemeinen Wohlbefindens in dieser Phase können Nahrungsergänzungsmittel mit wertvollen Inhaltsstoffen (z. B. Gynomunal Kapseln) beitragen.

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